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Thema: Intel NEWS !

  1. #51
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    Intel Core i7-9700K soll acht Kerne bei 16 Threads bieten !

    Das aktuelle Flaggschiff von Intel für den Mainstream-Bereich hört auf die Bezeichnung Core i7-8700K.
    Der Prozessor setzt auf die Coffee Lake Plattform und wurde von Intel bereits vor einigen Wochen veröffentlicht.
    Wie die Gerüchteküche nun melden, soll Intel schon den Start der nächsten Generation vorbereiten.
    Die Informationen stammen aus Kreisen der Mainboard-Hersteller.
    Diese werden von Intel selbstverständlich schon frühzeitig über die kommenden Modelle informiert, schließlich muss die Entwicklung der Hautplatinen entsprechend daran angepasst werden.

    Die Gerüchte spekulieren über den Core i7-9700K als neues Flaggschiff.
    Der Prozessor soll der Nachfolger des i7-8700K werden.
    Laut ersten Informationen wird Intel in der neunten Generation seiner Core-Prozessoren die Anzahl der Kerne weiter ausbauen.
    Während der i7-8700K im Mainstream-Bereich erstmals sechs Kerne mitgebracht hat, soll der Nachfolger i7-9700K auf acht Kerne setzen.
    Dank Hyperthreading sollen dem Nutzer zudem insgesamt 16 Threads zur Verfügung stehen.

    Unbekannt bleibt dabei die Taktfrequenz der einzelnen Kerne.
    Diese wird vermutlich seitens Intel auch noch gar nicht final feststehen, womit konkrete Informationen an dieser Stelle natürlich nicht möglich sind.
    Ebenfalls bleibt der Produktionsprozess eines Core i7-9700K völlig offen.
    Die aktuellen Coffee-Lake-Prozessoren werden von Intel im 14nm++ Prozess gefertigt.
    Da Intel das Tick-Tock-Prinzip aufgegeben hat, bleibt offen, ob der Chiphersteller beim Nachfolger auf einen feineren Produktionsprozess zurückgreifen wird.

    Auch Core i5 und i3 sollen aufgewertet werden
    Auch die Core i5- und i3-Serie soll mit der nächsten Generation aufgewertet werden.
    Die Modelle aus der Core i5-Serie sollen zwar wie aktuelle Modelle auch mit sechs Rechenkernen an den Start gehen, allerdings statt der sechs Threads dann 12 Threads bieten.
    Bei den CPUs der Core i3-Baureihe werden hingegen vier Kerne bei acht Threads erwartet.

    Eine ähnliche Entwicklung scheint sich auch im Notebook-Bereich abzuzeichnen.
    Vor wenigen Tagen wurde berichtet, dass Intel die Anzahl der Kerne auch im mobilen Bereich ausbauen möchte und unter anderem einen Core i9-8950HK mit sechs Kernen plant.

    Intel soll die Aufstockung der Kerne vor allem mit Blick auf die kommenden AMD Ryzen 2 Prozessoren planen.
    Mit den CPUs Pinnacle Ridge möchte AMD die Leistung seiner Prozessoren weiter nach oben schrauben.
    Um keinen Kunden an den Kontrahenten zu verlieren soll Intel deshalb die Anzahl der Kerne respektive Threads entsprechend anpassen.
    Der Start des Core i7-9700K sei derzeit im Laufe des Jahres 2018 geplant.
    Ob Intel seinen Zeitplan jedoch einhalten kann, bleibt abzuwarten.
    In den letzten Jahren musste der Chiphersteller seinen Zeitplan immer wieder korrigieren, da das Unternehmen mit Entwicklung- und Produktionsschwierigkeiten zu kämpfen hatte.



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  2. #52
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    Gigabyte-Mainboards: Erste BIOS-Updates für Intel-ME-Sicherheitslücken !

    Der Mainboard-Hersteller Gigabyte hat nun damit begonnen, neue BIOS-Versionen zum Download anzubieten, mit denen die Sicherheitslücken in der Intel Management Engine aktueller Intel-Prozessoren geschlossen werden.
    Anscheinend kümmert sich Gigabyte zuerst um Modelle mit Z-Chipsätzen.

    Wie von Gigabyte vor einigen Tagen angekündigt, gibt es nun die ersten BIOS-Updates für die eigenen Mainboard-Modelle im Support-Bereich zu finden.
    Die Updates, beispielsweise für das Z370 Aorus Gaming Wifi 1.0, tragen das Datum 16. November 2017 und die Beschreibung nennt als einzige Veränderung das Update der Intel ME aufgrund von Sicherheitslücken.

    Auch für ältere Mainboards mit Z170-Chipsatz, beispielsweise das GA-Z170X-Gaming 7, gibt es ein Update, das vom 1. Dezember 2017 stammt.
    Gigabyte scheint sich zuerst um seine teureren Produkt zu kümmern, denn für H170-Platinen konnten wir bisher kein Update entdecken.
    Die BIOS-Updates sollten unbedingt installiert werden, da Intel vor einiger Zeit offiziell bestätigt hat, dass es in allen Prozessoren ab der 6. Generation der Core-Serie Sicherheitslücken gibt.
    Betroffen sind aber auch viele andere Prozessoren wie Xeons, Atoms und Celerons.

    Manche Hersteller können das durch ein Tool beheben, andere müssen die Intel ME über ein BIOS-Update aktualisieren.
    Ob der eigene Prozessor von der Lücke betroffen ist, kann ein von Intel bereitgestelltes Werkzeug anzeigen.


    Das Skript ist unter Windows 7, 8.1 und 10 sowie Linux ausführbar und zeigt nach einem erfolgreichen Durchlauf an, ob das System von der Sicherheitslücke in der Intel Management Engine noch betroffen ist oder nicht.
    Für Systemadministratoren ist die Windows-Version auch mit Konsole verfügbar.

    Die Gefahr sollte nicht unterschätzt werden, da ohne Update über die Intel ME theoretisch beliebiger Code abseits des eigentlichen Rechners, aber mit vollem Datenzugriff, ausgeführt werden könnte.
    Die Intel ME ist ein schon länger von Sicherheitsexperten kritisiertes Subsystem mit eigenem Mini-Betriebssystem, Web-Server, Kryptografie-Engine und Flash-Speicher sowie Zugang zum Ethernet-Controller - alles in der CPU integriert.



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  3. #53
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    Coffee Lake Nachfolger: Intel Ice Lake kommt angeblich erst Anfang 2019 !

    Mit Coffee Lake hat Intel vor einigen Monaten seine aktuellen Prozessoren-Generation für den Desktop ins Rennen geschickt.
    Als Nachfolger steht Ice Lake schon fest und mit dem bereits spekulierten Core i7-9700K sollen auch erstmals acht Kerne im Mainstream-Bereich zur Verfügung stehen.

    Bisher ging die Gerüchteküche davon aus das Ice Lake noch 2018 starten wird, doch in Asien gibt es nun andere Informationen.
    Demnach werde Ice Lake sich verschieben und die Produktion erst Ende 2018 anlaufen.
    Dementsprechend soll die neue Prozessoren-Generation auch erst ab Anfang 2019 in den Regalen der Händler zu finden sein.

    Ice Lake wird - anders als Coffee Lake - vermutlich im 10-nm-Prozess gefertigt.
    Intel wird der nächsten Generation allerdings auch eine neue Architektur spendieren.
    Damit soll die Leistung und auch Effizienz nach oben geschraubt werden.

    Der direkte Kontrahent AMD hingegen, scheint seine neue Prozessoren-Generation Ryzen 2 als Refresh wohl schon ab Anfang 2018 verkaufen zu wollen.
    Noch ist allerdings unklar, wie hoch das Leistungsplus gegenüber der ersten Generation ausfallen wird.
    Somit kann noch nicht vorhergesagt werden, ob AMD mit Ryzen 2 die aktuellen Coffee-Lake-Modelle von Intel mit Blick auf die Performance überholen wird.

    Neue mobile Prozessoren auf Basis von Coffee Lake
    Damit Intel allerdings im Jahr 2018 nicht komplett auf neue Prozessoren verzichtet, wird für Anfang 2018 der Ausbau der mobilen Plattform rund um Coffee Lake erwartet.
    So sollen ab April 2018 erste Prozessoren für Notebooks mit sechs Rechenkernen zur Verfügung stehen und dabei eine GT2-Grafikeinheit bieten.
    Zudem sei auch der Start von Coffee-Lake-H geplant.
    Bei diesen Modellen wird neben einer CPU von Intel auch die Vega-Grafikeinheit von AMD auf einem Prozessor vereint.

    Whisky Lake als Nachfolger von Kaby Lake Refresh
    Als Nachfolger der stromsparenden Prozessoren Kaby-Lake-Refresh wird außerdem über Whiskey Lake-U spekuliert.
    Hier sollen dem Käufer vier Rechenkenerne und zwei GPU-Cluster zur Verfügung gestellt werden.
    Details zu einzelnen Modellen oder gar Taktfrequenzen sind dabei noch nicht bekannt.

    Whsiky Lake soll laut den Informationen aus Asien ab der 27. Kalenderwoche 2018 gefertigt werden.



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  4. #54
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    Intel Gemini Lake: Sechs Prozessoren für das Einsteigersegment !

    Je drei neue Pentium Silver und Celeron Prozessoren vorgestellt.

    Intel stellt sechs Gemini Lake-Prozessoren für das Einsteigersegment vor.
    Von diesen sind drei für mobile Geräte und drei für den Einsatz in Desktop-PCs konzipiert.

    Die neuen Intel Pentium Silver und Intel Celeron-Prozessoren unterteilen sich in Zwei- und Vierkernprozessoren, die im 14-Nanometer-Verfahren gefertigt werden.
    Im Vergleich zur Vorgängergeneration wurde unter anderem der L2-Cache von 2 auf 4 MB erhöht.
    Unterstützt wird maximal DDR4-Arbeitsspeicher mit 2.400 MHz.
    Laut Intel sind die Pentium Silver CPUs bis zu 58 Prozent schneller als ein vergleichbarer, vier Jahre alter PC.


    Pentium Silver und Celeron unterstützen zudem erstmals WLAN (2×2 802.11 ac WLAN mit 160-MHz-Kanälen).
    Je nach Prozessor kommt eine Intel HD 600 oder HD 605 Grafikeinheit für grafische Berechnungen zum Einsatz.


    Der Intel Pentium Silver N5000 und der Intel Celeron N4000 sowie N4100 sind für den Einsatz in Mobilgeräten konzipiert.
    Für Desktop-PCs sind hingegen der Pentium Silver J5005, der Celeron J4005 und der J4105 vorgesehen.
    Erste Produkte werden laut Intel für das erste Quartal 2018 erwartet.



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  5. #55
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    Mehr Speicherkapazität mit 3D XPoint: Intel Optane 900P kommt mit bis zu 1,5 TB !

    Intel verkauft seine schnelle SSD Optane 900P schon seit einigen Monaten.


    Intel setzt auf den von Intel und Micron entwickelten 3D-XPoint-Speicher, welcher die Vorteile von nichtflüchtigem und schnellem Speicher vereint.
    Bisher standen jedoch nur Kapazitäten mit 280 und 480 GB zur Wahl.
    Das Sortiment soll jedoch nach neusten Informationen weiter ausgebaut werden.
    Neben einem Modell mit 960 GB soll auch ein neues Topmodell mit satten 1,5 TB geplant sein.

    Ob durch die höheren Kapazitäten auch die Leistung ansteigen kann, kann derzeit nicht vorhergesagt werden.
    Allerdings zeigt die Erfahrung, dass die Leistung von SSDs mit einer höheren Kapazität leicht ansteigt.
    Ebenfalls unbekannt bleibt der geplante Veröffentlichungstermin für die beiden neuen Varianten.
    Zwar sollen die Kartons bis Ende des Jahres in den Druck gehen, jedoch kann davon nicht auf den Termin geschlossen werden.
    Vermutlich plant Intel den Start zu Beginn des kommenden Jahres.

    Ein Ausbau der Kapazität der Optane 900P war abzusehen.
    Dies ist auf die immer bessere Produktion des 3D-XPoint-Speichers zurückzuführen.
    Intel und Micron optimieren die Herstellung stets weiter, sodass mehr Bausteine zur Verfügung stehen und damit die Kapazitäten anwachsen können.

    Vermutlich werden das Modell mit 960 GB und erst recht die 1,5-TB-Variante nicht günstig werden und interessierte Käufer müssen für den Erwerb tief in die Tasche greifen.
    Schon für die kleinere 480-GB-Version gab Intel zum Start einen Preis von rund 600 US-Dollar an.



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  6. #56
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    Intel: Downgrade der Management Engine soll unmöglich werden !

    Um die Ausnutzung älterer Sicherheitslücken in Intels Management Engine zu unterbinden will der Hersteller ab sofort die Versionsnummern der entsprechenden Firmware in einem gesonderten Speicherbaustein sichern, der nicht überschrieben werden kann.
    Ist die Nummer der Software niedriger als die im Speicher deaktiviert sich die Management Engine selbstständig.

    Die seit 2008 in allen Prozessoren von Intel integrierte Management Engine (Intel ME) bereitet der Chipschmiede schon seit längerer Zeit Probleme.
    Beispielsweise gelang es einigen Sicherheitsforschern im November, einen vollständigen Zugriff auf die Engine zu erhalten.
    Verwendet wurde dafür die USB-Schnittstelle in Kombination mit Intels Direct Connect Interface (DCI).
    Dieses ist eigentlich nur für einen simplen Debug-Zugriff gedacht, über die gefundene Lücke kann aber ein vollständiger Zugriff erreicht werden.

    Bereits Mitte des Jahres gelang es Forschern beliebigen Code auf der Engine auszuführen, die aus einem einzelnen 32-Bit-x86-Kern besteht und das freie Betriebssystem Minix einsetzt.
    Eine derartige Manipulation kann laut Microsoft beispielsweise dazu dienen um Dateien unentdeckt zu versenden oder Firmennetzwerke anzugreifen.

    Intels Management Engine soll es größeren Unternehmen ermöglichen ohne größeren Aufwand Updates auf die Firmenrechner zu spielen.
    Die dafür verwendete Technik heißt Intel Active Management Technology (iAMT), vor der das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bereits 2015 gewarnt hat: iAMT könne ohne Zutun des Nutzers von außen aktiviert werden.

    Um weitere Komplikationen mit der Management Engine zu unterbinden möchte Intel nun ein Downgrade der dazugehörigen Firmware verhindern.
    Bislang war es möglich auf Prozessoren eine ältere Firmware aufzuspielen und die darin noch enthaltenen Sicherheitslücken auszunutzen.

    Mit der nun kommenden Version 12 von Intels ME sollen die Versionsnummern der Software in einem dedizierten Speicher (Field Programmable Fuse, FPF) gesichert werden, der nicht überschrieben werden kann.
    Wird nun eine andere Firmware installiert, so muss deren Versionsnummer höher sein als die eingespeicherte - sonst verweigert die Management Engine den Dienst.

    Die Management Engine Version 12 soll für Intel Cannon-Lake und Coffee-Lake zur Verfügung stehen, die beschriebene Funktion wiederum ist allerdings nicht zwangsläufig aktiviert.
    Intel empfiehlt den OEMs zwar eine Aktivierung, standardmäßig soll es diese aber noch nicht geben.



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    Intel Coffee Lake-S: Core i7-8700K hält sich stabil unter 400 Euro !

    Wer dieser Tage einen Blick in den Preisvergleich wirft, kann bei Intels Coffee-Lake-S-CPUs langsam eine Normalisierung beobachten.
    Der Core i7-8700K mit sechs Kernen hält sich etwa stabil bei etwa 390 Euro, wobei sich auch erste günstigere Angebote auftun.
    Der i5-8600K findet sich im Preisvergleich für etwa 280 Euro.

    Lange Zeit war die Verfügbarkeit der neuen Intel Coffee-Lake-S-Prozessoren so schlecht, dass die interessanten Modelle in Deutschland kaum zu bekommen waren.
    Langsam bessert sich die Lagersituation offensichtlich, sodass sich mit steigender Verfügbarkeit auch die Preise zunehmend normalisieren.

    Das Top-Modell der Reihe, der i7-8700K sollte eigentlich zu einer UVP von 359 USD ohne Steuern verfügbar sein.
    Rechnet man das in Euro um und addiert man 19 Prozent Umsatzsteuer, entspräche das einer UVP von knapp 360 Euro.
    Ganz so günstig ist die Boxed-Variante der CPU zwar noch nicht, bei Mindfactory und anderen Online-Händlern kostet der 8700K aber recht vernünftige 390 Euro bei sofortiger Lieferung.


    Vereinzelt werden auch niedrigere Preise abgerufen, dann aber gegebenenfalls mit längerer Lieferzeit.
    Das nicht übertaktbare Modell i7-8700 ist mit bis bis zu 400 Euro bei großen Händlern aber noch klar zu teuer.


    Bei einem interessanten Preis angekommen ist auch der Core i5-8600K (sechs Kerne ohne SMT): Dieser ist nun regelmäßig für knapp 280 Euro lieferbar, wobei auch bei den i5-Modellen die Standard-Modelle ohne K tendenziell zu teuer sind.
    Wer auf den Boxed-Lüfter verzichten mag, darf generell Preise erwarten, die die UVP von Intel einhalten.




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    Intel-Prozessoren: Erneut Hinweise auf Sicherheitslücke !

    Nachdem Intel vergangenes Jahr mit einer schwerwiegenden Sicherheitslücke in der Management Engine auf sich aufmerksam machte, ist es nun wieder eine potenziell schwerwiegende Sicherheitslücke, die in Intel-Prozessoren stecken soll.

    Intel kommt aktuell nicht zur Ruhe, wenn es um Negativ-Schlagzeilen geht.
    Nachdem bereits vergangenes Jahr eine Sicherheitslücke in der Management Engine einiger verbreiteter Intel-Prozessoren bekannt wurde und diese Sicherheitslücke nur sporadisch geflickt ist, macht nun eine neue Behauptung über ein größeres Sicherheitsleck die Runde.

    Hierbei soll es sich um einen Hardware-Bug handeln.
    Also nichts, was sich eben mal beheben lässt.
    Die Entwickler eines Linux-Kernels sind auf den bisher nicht offiziell bestätigten Fehler gestoßen.
    Auffällig war hier, dass das Virtual Memory Subsystem vor Weihnachten umgebaut wurde und der Patch auch für ältere Versionen ausgeliefert wurde.
    Solche schwerwiegenden Eingriffe vor den Feiertagen sind verdächtig.

    Grund für den Eingriff sei die Sicherheitslücke in Intel-Prozessoren, die Angreifer dazu nutzen könnten, Speicherbereiche heuristisch vorauszuladen und so Zugang zu den dort abgelegten Informationen zu bekommen, ohne die Rechte dafür zu haben.
    Es soll Hinweise darauf geben, dass Amazon EC2 und Google Compute Engine verwundbar sind.
    Wenn diese virtualisierten Systeme anfällig wären, könnten es natürlich auch andere sein.

    Dass an der Nummer etwas dran sein muss, deutet das Treiben bei Microsoft an.
    Auch hier wird seit November und auch rückwirkend am NT-Kernel geschraubt.
    Mutmaßlich, um den Fehler der Intel-Prozessoren zu umgehen.

    Experten stellen dabei in Aussicht, dass die softwareseitige Lösung des Problems aber durchaus Leistung kosten kann - im unglücklichen Fall sogar viel Leistung.
    Patches werden derzeit ähnlich wie beim Pentium-Bug ausgeführt.
    Während des Systemstarts wird die Verwundbarkeit des Systems geprüft und nur dann der entsprechend gepatchte Kernel angewendet.

    AMD scheint derweil nicht vom Problem betroffen zu sein.
    Zumindest ist man nicht auf einen ähnlichen Fehler gestoßen und AMD selbst sagt, dass die Sicherheitslücke kein AMD-Problem ist.



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    Spectre & Meltdown - Intel könnte Sammelklage wegen Coffee Lake drohen !

    Laut einem Sicherheitsexperten könnte Intel Probleme bekommen, weil die aktuellen Coffee-Lake-Prozessoren trotz bekannter Sicherheitslücken veröffentlicht wurden.

    Die aktuellen CPU-Sicherheitslücken, die die Codenamen Spectre und Meltdown erhalten haben, waren schon seit Mitte 2017 bekannt.
    Damals hatten die Sicherheitsexperten bei Google Project Zero die Probleme auch an die CPU-Hersteller weitergereicht und die Öffentlichkeit vorerst nicht informiert, damit an Lösungen gearbeitet werden konnte.

    Coffee Lake trotz Sicherheitslücken veröffentlicht
    Das bedeutet allerdings auch, dass Intel bei der Veröffentlichung der neuen Coffee-Lake-Prozessoren Ende September 2017 klar gewesen sein muss, dass die Prozessoren rund um den Core i7 8700K von den insgesamt drei Sicherheitslücken betroffen waren.
    Denn zwischen Juni und September gab es laut Techpowerup genügend Zeit für die Intel-Entwickler, um zu verstehen, wie schwerwiegend die Probleme sind.


    Immerhin handelt es sich bei Coffee Lake nicht um eine neue Architektur, sondern um eine Fortentwicklung der ebenfalls betroffenen Skylake-und Kaby-Lake-Prozessoren.
    Das könnte sogar dazu führen, dass Käufer der Coffee-Lake-Prozessoren eine Sammelklage gegen Intel anstrengen könnten.
    Immerhin hätte Intel so bewusst ein Produkt mit schweren Sicherheitslücken ohne jegliche Informationen auf den Markt gebracht.

    Intel-CEO hat seine Aktien verkauft
    Laut der Meldung könnte es auch sein, dass Skylake und spätere Prozessoren noch ein Microcode-Update benötigen und deren Leistung trotz gegenteiliger Beteuerung durch Intel auch in der Praxis sinkt.
    Außerdem gibt es inzwischen viele Berichte darüber, dass Intel-CEO Brian Krzanich im Oktober 2017 die legal maximale Anzahl seiner Intel-Aktien verkauft hat.
    Damals sorgte das für Verwunderung, heute hingegen wirken diese Verkäufe zumindest seltsam, denn auch damals waren Spectre und Meltdown Intel bereits bekannt.



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