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Thema: Intel NEWS !

  1. #91
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    Erste Preislistungen: Intel Core i9-9900K für 560 Euro, i7-9700K für 440 Euro !

    Acht Kerne zum Selbstkostenpreis werden bei Intel zweifelsohne von niemandem erwartet, die ersten Listungen untermauern dies.
    Demnach wird das Flaggschiff Core i9-9900K für rund 560 Euro geführt, der Aufpreis gegenüber dem zweitschnellsten Modell fällt mit 125 Euro zudem sehr deutlich aus.
    Doch die Preise passen ins Gefüge.

    Dies wird insbesondere beim Blick auf das kleinere Modell der neuen Coffee Lake Refresh deutlich.
    Die von Intel zuletzt vorgestellte und bis zu 5 GHz taktende CPU in Form der Core i7-8086 Limited Edition kostet hierzulande 415 Euro.
    Zwei Kerne mehr dafür aber kein Hyper-Threading würden demnach einen Aufpreis von nur rund 20 Euro bedeuten, die Taktraten wären durch den nun wieder verlöteten Heatspreader bis auf die Einzelkern-Last sogar durchweg höher.

    AMD ist mit 8 Kernen deutlich günstiger
    Auch der Core i9-9900K passt dann in dieses Muster, wenn er im Vergleich zum Core i7-9700K herhalten muss.
    Denn vom bisherigen Core i5-8600K zum Core i7-8700K sind es ebenfalls 100 Euro Preisunterschied im Handel, der Unterschied ist auch dort primär SMT, gepaart mit mehr L3-Cache und höheren Taktraten.
    Die 560 Euro, die der niederländische Shop für den Core i9-9900K nennt, sind eventuell aufgrund der frühen Listung noch etwas hoch gegriffen, aber keinesfalls weltfremd. Im Vergleich zu AMD Ryzen 7 mit acht Kernen und 16 Threads wären die CPUs aber dennoch deutlich teurer: Der Ryzen 7 2700X als Flaggschiff kostet im Handel derzeit nur 315 Euro.

    Aufgrund des schlechten Wechselkurses von US-Dollar zu Euro entsprechen im Handel hierzulande die UVPs des Herstellers bei einer Abnahme von 1.000 Stück fast genau dem Euro-Preis für Endkunden.
    Die Refresh-Modelle der bisherigen Core i-8000, die dann aber ebenfalls als Core i-9000 laufen, dürften deshalb mit ähnlichen Preisen wie bisher in den Handel gelangen.


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  2. #92
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    Update !

    Ein weiterer niederländischer Anbieter führt die CPUs.
    Die Preise sind dort exklusive Steuern mit 689 Euro für den Core i9-9900K und 539 Euro für den Core i7-9700K deutlich höher angesiedelt.

    Interessanter ist das genannte Datum: Am 7. September sollen demnach die CPUs bereits vorrätig sein.
    Natürlich sind alle Angaben nach wie vor mit Vorsicht zu genießen.
    Dass der Marktstart in Kürze erfolgt, wird jedoch mit jedem Tag deutlicher.
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  3. #93
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    Intel Core i9-9900K: Erneut für rund 540 Euro gelistet !

    Intels kommendes Mainstream-Flaggschiff, der Core i9-9900K, wurde erneut für rund 540 Euro gesichtet.
    Damit wird immer deutlicher, dass die zusätzlichen Kerne wohl entsprechend zu Buche schlagen.


    Schon im August hatten Händler kurzzeitig den Core i9-9900K im Sortiment und dabei Preise von über 500 Euro aufgerufen.
    Nun wurde der Chip erneut gesichtet - und wieder soll er knapp 540 Euro kosten.
    Es sieht also ganz so aus, als würde man für die zusätzlichen Kerne auch entsprechend zur Kasse gebeten.
    Sie quasi kostenlos, im Zuge des Generations-Upgrades, zum Preis des Vorgängers zu erhalten, kann man sich in dem Fall natürlich abschminken.

    Beim Vorgänger in Gestalt des Core i7-8700K hat man die Preisschraube zuletzt schon deutlich angezogen; unter 450 Euro ist er derzeit nicht mehr lieferbar.
    Dabei gab es den Chip lange Zeit für unter 350 Euro.
    Berichten nach hat Intel derzeit Probleme, die Nachfrage zu bedienen, vermutlich weil man nicht bedacht hat, dass AMD dem Konzern ernsthaft in die Quere kommen könnte.
    So musste Intel die Zahl der Kerne zuletzt deutlich anheben, kann nun allerdings nicht mehr so viele Chips aus der gleichen Zahl Wafer fertigen.

    Core i7-9700K und Core i5-9600K preiswerter
    Auch der Core i7-9700K war zwischenzeitlich bei einem britischen Händler gelistet.
    Hierfür wurden 421 Euro veranschlagt, was schon deutlich stärker Richtung Core i7-8700K geht - zumindest bezogen auf die aktuellen Preise.
    Eine Stufe tiefer gibt es die zusätzlichen Kerne also tatsächlich "umsonst", dafür mangelt es dem Chip, anders als dem i7-8700K, an Hyperthreading.

    Für einen ebenfalls geführten Core i5-9600K, einem Sechskerner ohne Hyperthreading, wollte der Händler 296 Euro haben.
    Das wäre klar erschwinglicher, aber auch nicht mehr die Königsklasse unter den Mainstream-Prozessoren.

    Langfristig könnten sich die Preise natürlich auf einem geringeren Niveau einpendeln, sodass der Core i9-9900K zum Beispiel bei einem Straßenpreis von 450 Euro landet.
    Die aktuelle Liefersituation seitens Intel macht diesbezüglich aber nur wenig Hoffnung, zumindest was die ersten Monate nach der Veröffentlichung angeht.

    Mittlerweile sind die drei unveröffentlichen Prozessoren nicht mehr beim Händler auffindbar, allerdings hat die Webseite Sweclockers Screenshots angefertigt und für die Nachwelt erhalten.


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  4. #94
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    CPU-Lieferprobleme: Intel steckt 1 Mrd. USD zusätzlich in vier Fabriken !

    Intel hat erstmals öffentlich die seit Wochen andauernden Kapazitäts- und daraus resultierend auch vielfältigen Lieferprobleme von 14-nm-CPUs bestätigt.
    Zusätzliche Investitionen von insgesamt einer Milliarde US-Dollar in vier Fabrikstandorte sollen die Engpässe beheben.

    Lieferprobleme an allen Fronten
    Seit Monaten ranken die Gerüchte um die Kapazitätsprobleme, bisher jedoch ohne Bestätigung von Intel.
    Die Auswirkungen sind jedoch bereits extrem spürbar.
    Intels Prozessorpreise sind im Einzelhandel explodiert, 50 Prozent Aufpreis und mehr als noch vor einem halben Jahr sind keine Seltenheit – sofern die gewünschte Variante überhaupt erhältlich ist.
    Zeitgleich wurde die günstigste Chipsatzserie H310 noch einmal in 22 nm aufgelegt (statt in 14 nm), vom neuen Z390-Chipsatz sind die Lieferungen ebenfalls so knapp, dass Mainboardhersteller nur bestimmte Mengen erhalten und den Vorgänger Z370, ebenfalls noch in 22 nm gefertigt, in eine zweite Runde schicken müssen.
    Deren Begeisterung hält sich dementsprechend in Grenzen, denn alter Wein in neuen Schläuchen verkauft sich nicht gut, wie unter der Hand mitgeteilt wurde.

    Wie bereits in vergangenen Meldungen analysiert, rennt Intel früheren Fehlentscheidungen durch falsche Prognosen und damit Planungen für die Zukunft hinterher.
    Die Fab 42 seinerzeit nicht fertig zu stellen, bringt deutliche Kapazitätsengpässe hervor, denen jetzt mit zusätzlichen Finanzspritzen begegnet wird.
    Denn Intel freut sich nach eigenen Angaben über eine „massive Nachfrage“ vor allem im Xeon- und Core-CPU-Bereich, die der Hersteller kaum befriedigen kann.
    Die Priorität in der Produktion haben deshalb aktuell auch diese (margenträchtigen) Prozessoren für das High-End-Segment, vor allem zulasten des günstigen Einsteigerbereichs (und damit auch der Chipsätze).

    Natürlich spielt auch die vierjährige Verschiebung der 10-nm-Produktion eine nicht geringe Rolle.
    Die CPUs sollten bekanntlich bereits eine Generation weiter sein, sodass nachrückende Chips in den Fabriken, die zuvor CPUs gebaut haben, die Fertigungstechnologie weiter nutzen können.
    Aktuell setzt durch die Verzögerung aber fast jeder Chip von Intel auf die 14-nm-Fertigung.
    Bei den 10-nm-Produkten gehe die Ausbeute nun aber nach oben, erklärte Intels CFO und Interims-Chef Bob Swan, Intel „erwarte die Massenproduktion im Jahr 2019“.

    Geld für vier Fabrikstandorte
    Die über die vergangenen Wochen freigegebene rund eine Milliarde US-Dollar soll in die bereits bestehenden Fabriken fließen, die 14-nm-Chips bauen.
    Allen voran geht das Geld an die beiden großen US-Standorte in Oregon und Arizona, dazu Irland in Europa.
    Erstmals hat Intel öffentlich gemacht, dass in Israel auch 14-nm-Chips gebaut werden.
    Bisher wurde angenommen, dort wäre bei 22 nm Schluss gewesen und die Umrüstung würde direkt zu 10 und 7 nm gehen.
    Doch die Probleme bei 10 nm haben Intel anscheinend zu dem Zwischenschritt bewegt.
    Viele Fabrik-Tools können ohnehin über mehrere Generationen genutzt werden, es sind später die Feinheiten, die für einen neuen Fertigungssprung angepasst werden müssen.

    Kein Termin für Besserung in Sicht
    Wie die kommenden Monate hinsichtlich der Verfügbarkeit aussehen werden, bleibt jedoch abzuwarten.
    Große OEM/ODM-Partner erwarten nicht vor Mitte 2019 eine drastische Besserung.
    Aus Produktstarts wie zuletzt Whiskey Lake-U und Amber Lake-Y ist ein klassischer Papiertiger geworden – doch auch diese gehören zur Core-Familie, die Intel eigentlich priorisiert fertigen will.

    Der Desktop-Start der neuen Core i9 mit acht Kernen in den kommenden Tagen dürfte dementsprechend mit Spannung verfolgt werden.
    Im vergangenen Jahr waren die ersten Sechs-Kern-CPUs und allen voran das Flaggschiff Core i7-8700K wochenlang quasi nicht erhältlich.
    Auch dort ist Intel später den Problemen hinterher gelaufen und hat zusätzliche Test/Assembly-Sites in Betrieb genommen.
    Erst ab Februar war dann echte Entspannung im Markt sichtbar – der Produktstart war im Oktober des Vorjahres.


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  5. #95
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    Core i9-9900K: Intel nimmt sich bei der Verpackung ein Beispiel an AMDs Ryzen Threadripper !

    Amazon hatte kurzzeitig eine Produktseite zum Core i9-9900K online, welche die neue Verpackung zeigte.
    Intel nimmt sich offensichtlich ein Beispiel an AMD, der die Verpackungen seiner Ryzen-Threadripper-Prozessoren auffälliger gestaltet und damit bei dem einen oder anderen einen "Haben-will-Effekt" erzeugte.


    Intel liefert seine Prozessoren normalerweise in recht einfachen, quaderförmigen Kartons aus, die je nach Core-Generation und Produktreihe unterschiedlich bedruckt werden.
    Bei AMD läuft das ähnlich - ausgenommen die Ryzen-Threadripper-CPUs.
    Die erste Generation lieferte der Hersteller bereits im Kaltschaummantel mit einer kleinen Plastikscheibe aus.
    Die 2000er-Modelle, angeführt vom Ryzen Threadripper 2990WX, kommen mit einer größeren Scheibe daher, welche die CPUs besser zur Schau stellt.

    Der Core i9-9900K soll in einer auffälligen Verpackung erscheinen
    Intel möchte beim Thema Kartondesign offenbar nicht ins Hintertreffen geraten und scheint für den Core i9-9900K als Topmodell aus der kommenden Coffee-Lake-S-Refresh-Generation eine ähnlich auffällige Verpackung entworfen zu haben.
    Amazon hat den Prozessor kurzfristig in den USA gelistet und die Bilder dort gezeigt.
    Der Händler nannte einen Preis von 582,50 US-Dollar, wobei das noch ein Platzhalter gewesen sein dürfte.
    Die offizielle Preisempfehlung seitens Intel sollte bei 480 US-Dollar liegen, allerdings bleibt fraglich, ob diese zur Veröffentlichung eingehalten werden kann.
    Der Chiphersteller hatte in den vergangenen Jahren immer wieder Lieferengpässe zur Veröffentlichung einer neuen Generation, die dieses Jahr aufgrund der zu knappen 14-nm-Kapazitäten verschlimmert werden könnten.

    Immerhin: Käufer bekommen für den Preis in Zukunft auch etwas Nettes zum Ausstellen auf dem Regal, sofern sich der Chiphersteller tatsächlich für die Kartonage entscheiden sollte.
    Ein Fake wird es bei Amazon wohl kaum gewesen sein.

    Eine Randnotiz zum Ende: Zählte Intel die 9000er-CPUs in seinen Dokumenten bisher zur achten Core-Generation, steht auf dem Karton "9th Gen" - das würde Verwirrung vermeiden.



  6. #96
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    Intel soll Z399-Mainboards für Skylake-X-Refresh planen !

    Z399 soll X299 ablösen.

    Intels Skylake-X-Refresh, der Zwischenschritt zu Cascade Lake-X, soll neue Mainboards mit Z399-Chipsatz bekommen.
    Zusätzlich soll die X-Serie um den X599-Chipsatz erweitert werden.

    Normalerweise sollte Cascade Lake als diesjähriger Nachfolger von Skylake folgen, der wie Coffee Lake von Intel in 14nm++ gefertigt werden und somit einen höheren Takt erreichen soll.
    Inzwischen ist aber bekannt, dass sich die Veröffentlichung von Cascade Lake auf nächstes Jahr verschiebt und stattdessen der Skylake-X-Refresh noch in diesem Jahr auf dem Markt kommt.

    Z399 als X299-Nachfolger
    Laut der Webseite pcbuildersclub.com soll mit der Skylake Refresh-Generation auch ein neuer Chipsatz kommen.
    Die Webseite hat anscheinend von einem PC-Hersteller erfahren, dass die Platinen mit dem Plattform Controller Hub (PCH) Z399 ausgestattet sind.
    Damit würde Intel dem Konkurrenten AMD in Sachen Namensgebung aus dem Weg gehen.
    AMD verwendet den X399-Chipsatz für seine Threadripper-CPUs und soll auch schon am X499 arbeiten.

    Erweiterung der X-Serie
    Für die X-Serie soll Intel jedoch bald mit dem X599 nachlegen, der weiterhin den PCH für Skylake-A mit dem LGA-Sockel 3647 enthält.
    Dieser Sockel soll für bis 28 Rechenkerne ausgelegt sein und wurde bereits im Juni auf der Computex 2018 angekündigt.

    Auch der Sockel 2066 könnte bald einen neuen PCH bekommen, da der X299 mittlerweile bereits technisch etwas veraltet ist.
    Der Z399 wird vermutlich nicht großartig unterschiedlich zum Z390 sein.
    Es wird lediglich davon ausgegangen, dass er durch die Fertigungsmethode etwas sparsamer ist und USB 3.1 integriert sein wird.



  7. #97
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    Core i9-9900K: Intel-Tweet deutet Vorstellung neuer CPUs am 8. Oktober an, Livestream !

    Intel hat über Twitter einen Live-Stream für den 8. Oktober angekündigt.
    Im Teaser gibt man sich zwar mysteriös und vielsagend, doch es ist eigentlich klar, dass es um den Coffee-Lake-S-Refresh gehen wird - an dessen Spitze der Core i9-9900K steht.

    In den letzten Tagen und Wochen hat sich die Informationslage um den Coffee-Lake-S-Refresh bereits deutlich verdichtet.
    CPUs waren gelistet worden und wieder verschwunden, Mainboards erhältlich und auch immer mehr Details aufgetaucht.
    Zur letzten Bestätigung für den bevorstehenden Launch hat Intel jetzt auch noch einen Livestream via Twitter angekündigt.

    Die Beschreibung ist zwar recht vielsagend, doch es ist mehr oder weniger klar, worum sich der Inhalt drehen wird.
    "Es gab noch nie eine besseren Zeitpunkt, einen Desktop-PC zu besitzen!", heißt es dort zusammen mit der Ankündigung, den Live-Stream am 8. Oktober um 10 Uhr morgens Eastern Standard Time zu übertragen.
    Der Core i9-9900K steht also offenbar schon vor der Tür.

    Da man uns an der amerikanischen Ostküste sieben Stunden hinterherhinkt, kommt deutschen Zuschauern der Zeitpunkt dieses Mal ziemlich gelegen.
    Ab 17 Uhr geht es langsam in den Feierabend, die Nacht durchzumachen oder besonders früh aufzustehen kann man sich als Hardware-Enthusiast dieses Mal schenken.

    Core i9-9900K mit mehr Kernen und höherem Preis
    Der Core i9-9900K ersetzt den Core i7-8700K in der Nahrungskette, lässt sich die beiden zusätzlichen Kerne aber auch entsprechend kosten.
    Alle bisherigen Leaks liefen darauf hinaus, dass sich der Chip bei einem Preis von über 500 Euro einordnet, zuletzt listete ihn Alternate NL für 549 Euro.

    Schon beim Core i7-8700K gingen die Preise in den letzten Wochen deutlich nach oben.
    Unter 460 Euro ist er derzeit nicht mehr lieferbar, obwohl es ihn lange Zeit für unter 350 Euro gab.
    Doch um die Liefersituation ist es bei Intel aktuell nicht allzu rosig bestellt - sicherlich sehr zur Freude des Konkurrenten, der seinen Marktanteil deutlich ausbauen könnte.


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  8. #98
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    Offiziell vorgestellt: Intel Core i5-9600K, Core i7-9700K und Core i9-9900K !

    Die neunte Intel-Core-Generation für den Sockel LGA1151v2 ist nun offiziell vorgestellt worden.


    Schon vorab sind zahlreiche Gerüchte um die Welt gegangen und so ziemlich alle werden mit der heutigen Vorstellung offiziell.
    Die neunte Core-Generation startet dabei mit drei K-Modellen, dem Core i5-9600K, dem Core i7-9700K und dem Core i9-9900K.
    Gerade beim Core i5-9600K gibt es zusätzlich eine kleine Überraschung.

    Alle drei Prozessoren weisen vier Gemeinsamkeiten auf: Sie wurden alle in 14 nm gefertigt, die native RAM-Unterstützung liegt bei DDR4-2666, besitzen eine TDP von 95 W und bieten mit dem offenen Multiplikator die Möglichkeit, die Taktfrequenz zu steigern, sofern ein Z370- oder Z390-Mainboard vorhanden ist.
    Ein passender Unterbau wäre beispielsweise das MSI MEG Z390 Godlike.

    Den derzeitigen Einstieg der neunten Core-Generation bildet der Core i5-9600K, welcher genau wie der Core i5-8600K über sechs physische Kerne verfügt, allerdings auf Hyper-Threading verzichten muss.
    Der Grundtakt wurde von 3,6 auf 3,7 GHz erhöht, kommt dabei inklusive Turbo bis auf 4,6 GHz auf einem Kern.
    Mit zwei Kernen sind es 4,5 GHz und mit vier bis sechs Kernen 4,3 GHz.
    Intel hat dem Sechskerner 9 MB L3-Cache überlassen.


    Mit dem Core i7-9700K geht der erste Achtkern-Prozessor von Intel im Mainstream-Segment an den Start und bietet einen Grundtakt von 3,6 GHz, kann bei guten thermischen Bedingungen bis 4,9 GHz auf einem, 4,8 GHz mit zwei Kernen, 4,7 GHz mit maximal vier Kernen und beachtliche 4,6 GHz mit bis zu acht Kernen arbeiten.
    Der L3-Cache liegt in diesem Fall bei 12 MB.

    Das Flaggschiff bildet dabei der Core i9-9900K, der im Gegenzug zum Core i7-9700K das Hyper-Threading-Feature erhält und somit bis zu 16 Threads gleichzeitig verarbeiten kann.
    Auch wenn dessen Grundtakt bei ebenfalls 3,6 GHz liegt, liegen die Turbostufen um 100 bis 200 MHz höher.
    Mit zwei Kernen sind bis zu 5 GHz drin.
    Werden alle acht Kerne belastet, liegt der Takt bei sage und schreibe 4,7 GHz.
    Bedingt durch das Hyper-Threading besitzt der Core i9-9900K über einen 16 MB großen L3-Cache.

    Auch der Core i5-9600K hat einen verlöteten Heatspreader
    Bereits Ende Juli kam die Nachricht ans Tageslicht, dass der Core i7-9700K und der Core i9-9900K über einen verlöteten Heatspreader verfügen werden.
    Intel hat sich für diesen Schritt entschieden, da die Wärmeentwicklung bei den sehr hohen Taktraten offenbar zu groß ausfällt.
    Gerade bei den Übertaktern kommt Intels Schritt natürlich sehr entgegen, da auf diesem Weg hin der Köpfvorgang entfällt und weil ein verlöteter Heatspreader die Wärme viel besser übertragen kann.

    Relativ neu ist hingegen, dass auch der Heatspreader vom Core i5-9600K verlötet sein wird.
    Dies war bisher noch nicht sonderlich klar, weil Intel beim Core i5-8600K und auch bei allen anderen Modellen der achten Core-Generation bei höchstens sechs physischen Kernen darauf verzichtet hat und stattdessen Wärmeleitpaste zwischen Heatspreader und Die eingesetzt hat.

    Verfügbarkeit und Preise
    Während für den Core i5-9600K ein Preis von 262 US-Dollar ausgerufen wurde, liegt er für den Core i7-9700K bei 374 US-Dollar.
    Für den Core i9-9900K als Flaggschiff-Modell sind es gar 488 US-Dollar.
    Hierbei darf jedoch nicht vergessen werden, dass noch keine Steuern berechnet sind, sodass die Brutto-Preise also noch höher ausfallen.

    Hinzu kommt ferner noch, dass Intel mit der 14-nm-Produktion nicht hinterher kommt, was den Preis noch weiter in die Höhe steigen lässt.
    Zusätzlich bedeutet dies, dass die hohe Nachfrage nicht gedeckt werden kann und sich erst im nächsten Jahr beruhigen soll.
    Wer also nicht warten kann, muss sich auf einen hohen Preis und auf eine möglicherweise lange Wartezeit einstellen.

    Die Caseking Tochter "Overclockers.co.uk" führt bereits Preise.


    i9-9900K 599 GPB = 680 Euro
    i7-9700K 499 GBP = 570 Euro
    i5-9600K 389 GBP = 445 Euro

    Mit der heutigen Vorstellung der neunten Core-Generation dürfen noch keine Benchmark-Ergebnisse präsentiert werden.


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    Intel's New Low: Commissioning Misleading Core i9-9900K Benchmarks !


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