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Thema: Auto - NEWS Abgas-Skandal usw. !

  1. #261
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    Probleme mit der Kupplung: Ford ruft 190.000 Autos in Deutschland zurück !

    Köln - Der Autobauer Ford muss wegen Problemen an der Kupplung in Deutschland fast 190.000 Fahrzeuge zurückrufen.

    Bei einer Anzahl von Wagen könne ein Teil der Kupplungsanlage – die sogenannte Kupplungsdruckplatte – brechen, teilte ein Sprecher am Freitag mit.
    Das führe zu einer reduzierten Fahrgeschwindigkeit sowie zu Geruchsbildung.

    Ford-Rückruf betrifft auch andere europäische Länder
    Der Rückruf betrifft auch Fahrzeuge in anderen europäischen Ländern.
    Wie viele insgesamt in die Werkstatt müssen, war zunächst nicht bekannt.
    Zuvor hatte das Magazin „kfz-betrieb“ darüber berichtet.

    Betroffen sind dem Sprecher zufolge die Baureihen Focus, C-Max, S-Max, Galaxy und Transit Connect.
    Das Problem bestehe bei Autos mit 1,0-, 1,5-, oder 1,6-Liter Ecoboost-Benzinmotoren und 6-Gang-Schaltgetriebe.

    Je nach Zustand und Art der Kupplung könne das Problem in manchen Fällen durch ein Software-Update behoben werden.

    Es könne aber auch sein, dass die gesamte Kupplung ausgetauscht werden muss.

    Erst Mitte der Woche hatte Ford wegen Problemen bei der Automatikschaltung 550.000 Wagen in den USA zurückrufen müssen.
    Damit habe der nun in Europa erfolgte Rückruf jedoch nichts zu tun, betonte der Sprecher.



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    'Immer mehr Senioren verschwinden spurlos im Internet,weil sie
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  2. #262
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    BMW ruft in Europa 324.000 Autos wegen Brandgefahr zurück !

    München Wegen einer defekten Abgasrückführung ruft BMW mehrere Diesel-Modelle zurück.
    Es besteht Brandgefahr. 324.000 Autos sind betroffen.

    BMW ruft in Europa 324.000 Autos wegen möglicher Brandgefahr zurück.
    In Einzelfällen könne Glykol aus dem Kühler der Abgasrückführung austreten und sich in den heißen Abgasen zusammen mit Ölrückständen entzünden, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit.

    Die betroffenen Autohalter würden ab nächster Woche angeschrieben, fehlerhafte Teile würden dann in der Werkstatt ausgetauscht.
    Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ darüber berichtet.

    Motorbrände bei BMW-Fahrzeugen in Südkorea
    Zurückgerufen würden BMW 3er, 4er, 5er, 6er, 7er, X3, X4, X5 und X6 mit Vierzylinder-Dieselmotoren, die zwischen April 2015 bis September 2016 gebaut wurden, und mit 6-Zylinder-Dieselmotoren, die zwischen Juli 2012 und Juni 2015 gebaut wurden.

    In Südkorea musste BMW bereits mehr als 100.000 Autos aus dem gleichen Grund zurückrufen.
    Dort war es zu einzelnen Motorbränden gekommen – südkoreanische Medien hatten von rund 30 Vorfällen berichtet.



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  3. #263
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    Unfassbarer Wert: Mercedes 300 SL bei Oldtimer Grandprix am Nürburgring gestohlen !

    Nürburgring - Das wird ganz schön teuer!

    Beim jährlichen Oldtimer Grandprix am Nürburgring ist ein Unikat eines schwarzen Mercedes 300 SL mit Flügeltüren gestohlen worden.


    Das Auto aus dem Jahr 1955 ist am Samstag zwischen 1:30 Uhr und 10 Uhr entwendet worden.
    In der Nacht hatte der Wagen vor dem Dorint Hotel gestanden.

    In Fachkreisen gilt der Mercedes 300 SL als wahrer Schatz.
    Wie der „General-Anzeiger“ berichtete, ist das Auto 1999 als „Sportwagen des Jahrhunderts“ gekürt worden.

    Der Wert des Autos wird auf mehr als eine Million Euro geschätzt!

    Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge bitte an die Kriminalpolizei Mayen 02651-801-0 oder die Polizeiinspektion Adenau Tel. 02691-925-0



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  4. #264
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    Weiterhin dringender Tatverdacht: Audi-Chef Stadler bleibt im Gefängnis !

    Audi-Vorstandschef Rupert Stadler bleibt weiter in Untersuchungshaft.
    Das Landgericht München habe Stadlers Beschwerde gegen den Haftbefehl verworfen und es auch abgelehnt, den Haftbefehl außer Vollzug zu setzen, teilte eine Justizsprecherin am Montag mit.

    Stadler sei weiterhin dringend verdächtig, den Verkauf von Autos mit manipulierten Dieselmotoren zugelassen zu haben, obwohl er von den Manipulationen gewusst oder bewusst die Augen davor verschlossen habe.
    Der Haftgrund der Verdunklungsgefahr bestehe fort.

    Stadler war vor acht Wochen in Ingolstadt festgenommen worden und sitzt seither in Augsburg in Untersuchungshaft.
    Die Aufsichtsräte von VW und Audi hatten ihn Mitte Juni von seinen Aufgaben als VW-Vorstand und Audi-Chef entbunden, "bis der Sachverhalt geklärt ist, der zu seiner Verhaftung geführt hat".
    Seither leitet Audi-Vertriebsvorstand Bram Schot das Unternehmen als kommissarischer Vorstandschef.

    Stadler soll nach Aufdeckung der Abgasbetrügereien 2015 in den USA in Europa weiter Autos mit illegaler Software verkauft haben.
    Bei einem abgehörten Telefonat soll er erwogen haben, einen Zeugen zu beeinflussen.



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  5. #265
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    Mission 400: Speed-Rekordversuch in Abu Dhabi !

    GRIP-Testfahrer Matthias Malmedie will in Abu Dhabi endlich die 400 km/h-Marke knacken!
    Jimmy Pelka und Salah Alamoodi von PP Performance stellen ihm einen Mercedes-AMG SL 63 mit 920 PS und Methanol-Einspritzung hin.
    Klappt der Rekord?




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  6. #266
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    VW ruft weltweit Autos zurück: 700.000 Fahrzeuge betroffen !

    Eine nicht richtig abgedichtete Lichtleiste in Tausenden VW-Autos führt zu einem weltweiten Rückruf.
    Bei einem Kurzschluss kann es zu einem Schmorschaden, im schlimmsten Fall sogar zu einem Brand kommen.

    Volkswagen ruft weltweit knapp 700.000 Autos vom Typ Tiguan und Touran zurück – bundesweit sind es rund 52.500 Wagen.
    Grund des Rückrufs sei eine Lichtleiste am Panoramadach, in die Feuchtigkeit eindringen und zu einem Kurzschluss führen könne, sagt ein VW-Sprecher.
    Zuvor hatte das Portal "Kfz-Betrieb" online berichtet.

    Welche Modelle sind betroffen?
    Betroffen sind demnach Fahrzeuge der aktuellen Modellgeneration, die bis zum 5. Juli hergestellt wurden.
    In Deutschland sind etwa 30.000 Fahrzeuge vom Typ Tiguan und rund 22.500 Touran betroffen.
    Es geht um Autos, die mit großem Schiebedach und der Ambientebeleuchtung ausgestattet sind.

    Besteht erhöhte Gefahr für Autobesitzer?
    Ein Kurzschluss kann laut Bericht einen Schmorschaden am Dachhimmel verursachen, im schlimmsten Fall könne es zum Brand kommen.
    Bis zur Reparatur könnten die Besitzer ihr Auto aber weiter nutzen.

    Erstes Zeichen eines Kurzschlusses sei, dass die sogenannte Ambientebeleuchtung ausfalle, sagte der Sprecher.
    Das sei ein Hinweis darauf, dass Feuchtigkeit in das Steuermodul einzudringen beginne.
    Sind bereits erste braune Flecken zu sehen, sollten die Autobesitzer direkt zur nächsten Werkstatt fahren.
    An der Abhilfe arbeite der Autobauer noch, die Versuche werden aber "kurzfristig" abgeschlossen.



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  7. #267
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    Bericht: VW hat auch Benziner-Abgase manipuliert !


    Nachdem der VW-Konzern schon weltweit mit Manipulationen der Abgaswerte bei Dieselfahrzeugen negative Schlagzeilen machte, kommen jetzt neue Erkenntnisse ans Licht: Die Werte der Benziner wurden auch manipuliert.


    VW, Audi und Porsche sollen einem Zeitungsbericht zufolge Abgastests auch bei einigen Benzinern manipuliert haben.
    Dies gehe aus Zeugenberichten in den Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft München hervor, berichtete die "Bild am Sonntag".

    Bei einem Krisentreffen im November 2015 hätten Experten aus dem VW-Konzern berichtet, dass Automatikgetriebe der Marken Schaltprogramme enthielten, die nur auf dem Prüfstand aktiv seien und Emissionswerte beeinflussen könnten.
    Zeugen hätten den Ermittlern gegenüber erklärt, dass die Getriebefunktionen in erster Linie zur Manipulation des CO2-Ausstoßes und damit des Spritverbrauchs genutzt worden seien.

    Ein VW-Sprecher wollte sich zu den Fragen, die im Kontext staatsanwaltlicher Ermittlungen stehen, wegen des laufenden Verfahrens nicht äußern.
    Er verwies aber darauf, dass der Wolfsburger Auto-Hersteller in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Kraftfahrtbundesamt über Getriebethemen gesprochen habe.
    "Es gibt in diesem Zusammenhang keine neuen Sachverhalte."

    Testfahrer konnten durch "Tastenkombination" manipulieren
    Aus einer internen Präsentation, die der Zeitung vorliege, gehe hervor, wie gewünschte Schaltprogramme auf dem Prüfstand aktiviert würden, um Emissionen zu verringern, schrieb die "Bild am Sonntag" weiter.
    Eine Anleitung betreffe den T5 Bulli.
    Demnach solle der Testfahrer zum "Aktivieren des Rollenmodus" die Zündung einschalten, den Warnblinker betätigen und fünf Mal das Gaspedal 100 Prozent drücken.

    Im November 2015 hatte VW zugegeben, bei der Typ-Zulassung zahlreicher Modelle zu niedrige CO2-Werte angegeben und damit falsche Versprechen über den Sprit-Verbrauch gemacht zu haben.
    Davon waren nach ersten Angaben des Dax-Konzerns rund 800.000 Fahrzeuge betroffen, darunter auch mehrere Benziner.
    Später reduzierte VW die Zahl der betroffenen Fahrzeuge auf etwa 36.000.
    Bis dahin war der Abgasskandal auf die Manipulation von Stickoxidwerten bei Dieselautos beschränkt.



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  8. #268
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    Opel Kapitän: Bezahlbarer Luxus schlug sogar Mercedes !


    Rüsselsheim Opels Flaggschiff lief vor 80 Jahren vom Stapel und machte Luxus bezahlbar.
    Der Kapitän kam mit dem Wirtschaftswunder richtig in Fahrt.



    Sorgenfalten bei allen Opel-Fans: Gerade musste sich die Marke mit dem Blitz erstmals von einem Importeur in den deutschen Zulassungscharts überholen lassen.
    Neuen Mut kann ein Blick in den Rückspiegel machen, denn für Überraschungen waren die Rüsselsheimer schon immer gut.
    So vor 80 Jahren, als Opel noch die Nummer eins in Europa war und der brandneue Kapitän Führungsansprüche in der automobilen Oberklasse anmeldete.

    Bezahlbarer Luxus für gut situierte Familien und erfolgreiche Firmenchefs, damit sollte der Opel Kapitän alle eta*blierten Premiummarken das Fürchten lehren.
    Erfolgreich, wie die weitere Geschichte zeigte, denn ein Großserien-Kostenvorteil in Kombination mit Komfort-Annehmlichkeiten amerikanischer Art machte den Kapitän zum Inbegriff des bürgerlichen Traumwagens.
    Im Wirtschaftswunder-Deutschland galten die laufruhigen Sechszylinder und V8 sogar als Nonplusultra unter den modisch angesagten Luxuslinern, schließlich schneiderte Opel seinem Kapitän im Schnitt alle zwei Jahre eine neue Uniform mit Chrom-Glitter oder Panoramascheiben.

    In seinen besten Zeiten fuhr der legendäre Opel im Format eines kompakten Straßenkreuzers sogar im Kielwasser von VW Käfer und Opel Rekord auf Rang drei der Zulassungsstatistik.
    Davon konnten Premiummarken wie Mercedes oder BMW nur träumen.
    Richtige Sorgenfalten bekamen die süddeutschen Konkurrenten, als der Kapitän 1964 Verstärkung durch die Topmodelle Admiral und Diplomat erhielt.
    Mit diesem „KAD“-Trio dominierte Opel endgültig die linke Spur – bis der Stern nachrüstete und BMW mit schnellen Sechszylindern konterte.

    Außen Pomp fürs Prestige, innen Plüsch und viel Platz
    Tatsächlich ließ der Kapitän schon 1938 kaum eine Komfort-Annehmlichkeit vermissen und kostete trotzdem keinen Premiummarken-Aufpreis.
    Gerade einmal 3575 Mark verlangte Opel damals für sein Flaggschiff mit repräsentativem 2,5-Liter-Sechszylinder.
    Dagegen forderte Mercedes für den Typ 230 bereits 5875 Mark und BMW für den 326 mit kleinerem 2,0-Liter-Motor 5500 Mark.
    Opels Chefstratege Heinrich Nordhoff – VW-Boss wurde Nordhoff erst nach dem Zweiten Weltkrieg – wusste, was gesellschaftliche Aufsteiger wollten: Außen voluminösen Pomp fürs Prestige, innen Plüsch und viel Platz für maximalen Komfort und unter der Haube eine ebenso hubraumstarke wie zuverlässige Sechszylinder-Maschine.

    Attribute, die auch in den jungen Jahren der Bundesrepublik sehr geschätzt wurden und das vor allem im Kleid einer konventionellen Viertürer-Limousine.
    Weshalb Opel die Vorkriegsvarianten zweitürige Limousine und Cabriolet ersatzlos strich, als schon 1947 die Bänder für den Kapitän wieder anliefen.
    Die tristen, von Trümmern gekennzeichneten Besatzungszonen, aber auch die 1949 gegründete Bundesrepublik hatte ihren ersten Traumwagen, ein Auto im amerikanischen Stil, das signalisierte: Ich habe es geschafft!

    Davon kündeten auch die rund 1000 Einsätze des größten Opel als automobiler Hauptdarsteller in Kino- und TV-Filmen oder aber Balladen wie der Song von Reinhard Mey über den „51er Kapitän“.
    Darin beschreibt der Liedermacher eine schneeweiße, chromglänzende Luxuslimousine, wie sie sich Meys Vater einst erträumte.
    Einen solchen Nimbus erreichten nicht einmal die neuen BMW 501 und Borgward Hansa 2400, die eigentlich exakt den Zeitgeist treffen sollten.
    Und auch der Mercedes 220 hatte keinen leichten Stand gegenüber der gewaltigen Statur des Kapitän, der den Benz in den Abmessungen um 21 Zentimeter übertraf.
    Ganz Europa liebte inzwischen den Rüsselsheimer Marine-Dienstgrad, und so gingen bis zu zwei Drittel der Kapitän-Produktion in den Export.

    General Motors gab zu der Zeit die Formensprache vor
    Kritik – auch diese gab es reichlich – nahm Opel stets ernst, zumal diese bei den häufigen Modellwechseln leicht zu berücksichtigen war.
    Nachhaltig geschah dies erstmals 1951, als die damalige Tochtermarke von General Motors (GM) ihrem amerikanisch weich ausgelegten Flaggschiff eine geänderte Vorderradaufhängung mit straffer Abstimmung spendierte.
    Dem Ruf nach zeitgeistigem Design folgte Opel zwei Jahre später, denn nun erhielt der Kapitän eine modische Pontonform und einen Kühlergrill mit amerikanischem „Dollargrin“.

    Es war der Beginn jährlicher Designmodifikationen nach US-Vorbild, die 1958 im Kapitän P 2,5 mit Panoramaverglasung gipfelten.
    GM-Chef Alfred Sloan hatte die regelmäßigen Designänderungen bei allen Marken eingeführt, um die ästhetische Lebensdauer der Modelle zu verringern.
    Ein vorübergehend auch in Europa erfolgreiches Konzept sogenannter Planned Obsolence, das aber mit dem Panorama-Kapitän P 2,5 kippte.

    Die von GM vorgegebene Formensprache führte zu extrem gekrümmten Front- und Heckscheiben, bei denen die unten gerundeten Ecken spitze Innenwinkel aufwiesen.
    Entsprechend beschwerlich wurde der Einstieg vorn wie hinten.
    Nicht nur als Chauffeur-Limousine enttäuschte dieser Kapitän alle Stammkunden so sehr, dass er bereits ein Jahr später durch den nächsten Kapitän, jetzt als P 2,6 mit kräftiger 2,6-Liter-Maschine, abgelöst wurde.

    In gut drei Jahren verkaufte Opel über 145.000 Einheiten
    Die beim Vorgänger abfallende hintere Dachlinie wurde modifiziert, sodass der Fond der jetzt 4,83 Meter langen Limousine sogar mit Hut geentert werden konnte.
    Zusammen mit dem vergrößerten Hubraum stieg die Motorleistung auf 66 kW/90 PS und die Höchstgeschwindigkeit auf 150 km/h.
    Damit war der Opel zwar etwas langsamer unterwegs als die Oberklasse-Kreuzer von Mercedes, BMW und Borgward, aber in den Verkaufszahlen hängte er sie alle ab.
    In gut drei Jahren verkaufte Opel über 145.000 Einheiten, dies auch dank zeitgenössischer Accessoires wie Zweifarbenlackierung, neuartiger Servolenkung, Overdrive und „Hydra-Matic“-Getriebeautomatik.

    Anfang der 1960er beherrschte Opel fast ein Viertel des deutschen Neuwagenmarktes, konnte es da noch eine Steigerung geben?
    Das Dreigestirn Kapitän, Admiral und Diplomat zeigte 1964, wie das mit der Macht amerikanischer V8 in der sogenannten Prominentenklasse gelang.
    Besonders der Diplomat wurde seinem Marketingslogan des „Stars der starken Wagen“ gerecht.
    Mit bis zu 169 kW/230 PS freisetzendem 5,4-Liter-V8 übertraf der Diplomat den Mercedes 300 SE deutlich in dessen Paradedisziplinen Leistung und Höchstgeschwindigkeit.
    Nur 17.500 Mark berechnete Opel anfangs für sein fast fünf Meter langes V8-Flaggschiff und damit rund ein Drittel weniger als Mercedes für den 300 SE.

    Noch einmal ließen sich Patriarchen und Kaufleute für die amerikanische Art der Noblesse gewinnen.
    Dennoch knickte Ende der 60er-Jahre die Karrierekurve der KAD-Typen, und die Mercedes-Benz-S-Klasse fuhr uneinholbar davon.
    Was Opel nicht davon abhielt zu kontern: mit der 1969 gezeigten Generation B von Kapitän, Admiral und Diplomat.
    Den Kapitän gab es nur noch als spartanisch ausgestattete Einstiegsversion in die hessische Nobelklasse – mit der Folge, dass kaum jemand den Kommandoträger bestellte.
    Stattdessen wurden Admiral und Diplomat geordert, allerdings hatten die bis 1977 produzierten Giganten nicht mehr das leichte Spiel von einst.
    König beziehungsweise Kapitän sind sie erst heute wieder – bei allen Klassiker-Events.



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  9. #269
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    Ära geht zu Ende: VW stellt Produktion seines Kult-Flitzers ein !

    Wolfsburg - Schock-Nachricht für alle Nostalgiker!

    Den Nachfolger des Käfers – der VW Beetle – wird es demnächst nicht mehr geben.
    Volkswagen stellt die Produktion des Kultflitzers ab Sommer 2019 ein.


    Ist das tatsächlich das Ende des Beetles?
    Pläne für Folgemodelle gebe es bislang nicht, teilte die amerikanische Sektion des Automobilkonzerns am Donnerstag mit.

    Doch einen kleinen Trost gibt es.
    Noch dieses Jahr sollen zwei Sondereditionen erscheinen, bevor im Juli dann das letzte Modell vom Band läuft.

    Grund für die Produktionseinstellung sei demnach die fehlende Nachfrage.
    Das Unternehmen wolle sich stärker auf SUVs fokussieren, da diese von den Kunden stärker angefragt werden.

    Auch in Deutschland werden die Modelle immer beliebter.
    Ein weiterer Grund ist, dass VW besonders auf dem amerikanischen Markt mehr auf Familienautos setzen und weiter in die Entwicklung von E-Autos investieren möchte.

    Disney-Film verhalf zum Erfolg
    Der von den Amerikanern liebevoll „Bug“ genannte Flitzer scheint da einfach nicht mehr gefragt zu sein.
    2017 wurden nur noch 15.166 Modelle produziert.

    Trotzdem sind sich die Hersteller der Bedeutung des Abschieds vom „Bug“ bewusst.
    „Der Verlust des Beetle nach drei Generationen und fast sieben Jahrzehnten wird unter den treuen Beetle-Fans starke Emotionen hervorrufen“, erklärte der Nordamerika-Chef von Volkswagen, Hinrich Woebcken der „FAZ“.

    Der Vorreiter des Beetle, der VW Käfer feierte auf dem amerikanischen Markt 1949 Premiere und wurde sofort zum Verkaufsschlager.

    Seine Popularität verdankt der Wagen unter anderem dem Disney-Film „The Love Bug“ (Ein toller Käfer), der circa zwanzig Jahre später erschien – und laut „Bloomberg News“ zu stolzen 423.000 Verkäufen innerhalb eines Jahres führte.

    1990 gab es dann mit dem „Beetle“ ein Käfer-Comeback, das nun knapp 30 Jahre später sein Ende findet.



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    BMW Z4 feiert Comeback: Die neue Generation des Roadsters !

    Nach rund zwei Jahren Pause bringt BMW den Z4 zurück zu den Händlern.
    Die neue Generation des Roadsters feierte jetzt ihre Weltpremiere während der Monterey Car Week in Pebble Beach in Kalifornien (USA).
    Sie soll im Frühjahr 2019 starten und laut BMW etwas länger und rund 50 Kilogramm leichter werden.


    Das liegt nicht zuletzt an der wichtigsten Neuerung: Denn nach zwei Generationen mit versenkbarem Hardtop bekommt das Auto wieder ein konventionelles, klassisches Stoffverdeck.
    Dazu gibt es ein verändertes Design mit schmalen LED-Scheinwerfern sowie einen stark reduzierten Innenraum.
    Dort ist zum ersten Mal in diesem Fahrzeugsegment hinter den digitalen Instrumenten ein Head-up-Display eingebaut.

    Daten und Leistung: So viel Power hat der neue BMW Z4
    Der Zweisitzer startet laut BMW als Z4 M40i, der von einem drei Liter großen Reihensechszylinder mit 250 kW/340 PS angetrieben wird.
    Der Motor beschleunigt den Roadster innerhalb von 4,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht 250 km/h als Spitzengeschwindigkeit.
    Seinen Verbrauch gibt BMW mit 7,1 Litern an (CO2-Ausstoß 162 g/km).

    BMW kündigt weitere Modelle an
    Bei diesem einen Motor und einem Preis von etwa 70.000 Euro werde es nicht bleiben, heißt es bei BMW.
    Details zu anderen Motorisierungen und den Preisen will BMW allerdings erst im Oktober auf dem Pariser Autosalon nennen.



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