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Thema: Aktuelle NEWS zu Windows 10

  1. #481
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    Windows 10 April-Update: Neue Grafikeinstellung nutzen !

    Ab WIndows 10 April 2018 Update bietet Windows 10 die Grafikleistungseinstellungen.
    Das steckt dahinter.


    Windows 10 April 2018 Update bringt jede Menge Neuerungen und Verbesserungen.
    Darunter befinden sich auch neue Funktionen, auf die man nicht so schnell stößt. Versteckte Perlen quasi.
    Dazu zählen auch die neuen Grafikleistungseinstellungen.
    Um dahin zu gelangen, muss man sich zunächst durch die Einstellungen klicken.

    Zum Ziel kommen Sie dabei wie folgt:

    System -> Anzeigen -> ganz nach unten scrollen und auf Grafikeinstellungen klicken.

    Alternativ können Sie auch in das Sucheingabefeld in den Einstellungen einfach "Grafikeinstellungen" eingeben und auf das erste Suchergebnis klicken.
    Noch schneller geht es, wenn Sie in das Sucheingabefeld rechts neben dem Startbutton den Begriff eingeben und dann Enter drücken.

    Und was bringen die Grafikleistungseinstellungen?
    Bisher war es so, dass die Grafikkarten-Treiber (von Nvidia oder AMD) entscheiden, ob eine App oder ein Spiel die diskrete Grafikkarte oder die im Rechner befindliche integrierte GPU verwenden soll.
    Ab Windows 10 April 2018 Update (Windows 10 Version 1803) übernimmt standardmäßig Windows 10 diese Aufgabe,.

    Bei mobilen Geräten verbraucht die integrierte GPU deutlich weniger Strom, bietet dafür aber auch eine geringere Leistung und auch vergleichsweise geringere Grafikqualität und -Leistung.
    Es gibt aber Anwendungen, bei denen die Grafikqualität und -leistung nun mal keine Rolle spielt.
    In diesen Fällen können Sie nun selbst über die Grafikleistungseinstellungen nachjustieren, welche GPU eine App (Universelle App oder klassische App) verwenden soll.

    Wenn Sie im oberen Drop-Down-Menü "Universelle App" auswählen, wird darunter ein zweites Drop-Down-Menü aktiviert, welches alle auf dem System installierten UWP-Apps (also Apps aus dem Microsoft Store oder vorinstallierte UWP-Apps) auflistet.
    Wählen Sie eine App aus und klicken Sie auf "Hinzufügen".
    Ein neuer Eintrag für die App wird der Übersicht hinzugefügt.
    Mit Klick auf "Optionen" bei diesem Eintrag können Sie dann zwischen der "energiesparenden GPU" und der "Hochleistungs-GPU" auswählen.
    Mit einem Klick auf "Entfernen" löschen Sie den Eintrag wieder und es gelten für die App die Standardeinstellungen, wobei also die App und Windows 10 entscheiden, welche GPU verwendet wird.

    Wählen Sie im oberen Drop-Down-Menü "klassische App" aus, dann wir direkt darunter der Button "Durchsuchen" angezeigt.
    Suchen Sie nun nach der EXE-Datei des Programms oder Spiels, für welches Sie die Einstellungen vornehmen wollen.



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  3. #482
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    Windows 10: Websearch abschalten !



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  5. #483
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    Windows 10 Passwort entfernen - automatisch anmelden !

    Wenn Sie keine Lust auf Passwort, PIN oder Windows-Hello haben, können Sie Windows 10 auch einfach ganz ohne Eingaben starten.

    So geht´s:


    Um die Passwort-Abfrage beim Windows-Start zu deaktivieren, drücken Sie zunächst die Tastenkombination Windows-R.
    Im "Ausführen"-Fenster geben Sie nun den Befehl netplwiz ein, und drücken Enter.
    Daraufhin öffnet sich ein Dialog zur Verwaltung der Benutzerkonten des Systems.
    Markieren Sie den Nutzer, dessen Passwort nicht mehr eingegeben werden soll.

    Sollte hier kein Benutzer erscheinen, macht das nichts.
    Entfernen Sie dann in jedem Fall den Haken neben "Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben", und klicken auf OK.
    Daraufhin müssen Sie noch einmal Ihren Benutzernamen (falls nicht vorausgefüllt) und zweimal Ihr Anmelde-Passwort (etwa das Passwort Ihres Microsoft-Kontos) eingeben.

    Falls Sie den lokalen Benutzernamen ihres aktuellen Kontos nicht kennen, drücken Sie erneut Windows-R und geben dort %username% ein.
    Daraufhin erscheint zwar eine Fehlermeldung, aber ganz am Anfang der Meldung steht ihr Benutzername, den Sie dann ohne Anführungszeichen in Netplwiz eingeben.

    Ab dem nächsten System-Neustart startet das System automatisch durch.
    Das Windows-Passwort wurde dabei genaugenommen allerdings nicht entfernt, sondern gespeichert.

    Ein Extra-Tipp: Damit Ihr System unterm Strich auch wirklich schneller startet, lohnt sich ein Blick auf die Programme, die gemeinsam mit Windows 10 starten.
    Also die Autostart-Programme.
    Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und wählen Sie dann im Kontextmenü "Taskmanager" aus.
    Hier wechseln Sie in den Reiter "Autostart".
    In dieser Übersicht werden nun Programme und Dienste aufgelistet, die gemeinsam mit Windows starten.
    Bei nicht gewünschten Einträgen klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen dann im Kontextmenü "Deaktivieren" aus.

    Windows-10-Passwort nach Standby und Ruhezustand entfernen
    Wenn Sie Ihren PC auch nach dem Aufwecken aus dem Standby- oder Ruhezustand direkt ohne Passworteingabe nutzen möchten, können Sie auch diese Abfrage deaktivieren.

    Dazu klicken Sie auf „Start -> Zahnrad -> Konten -> Anmeldeoptionen“.
    Nun wählen Sie unter „Wann soll Windows nach Abwesenheit eine erneute Anmeldung anfordern?“ den Eintrag „Nie“.

    Falls Sie die Option nicht auswählen können, haben Sie wahrscheinlich Windows Hello aktiviert.
    Klicken Sie auf „Entfernen“, um die Optionen freizuschalten.




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    neofelis (17.05.18)

  7. #484
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    Windows 10 - Praktische Features im nächsten großen Update !

    Microsoft arbeitet schon seit einigen Wochen an dem nächsten großen Update für Windows 10 mit dem Codenamen Redstone 5.

    Noch bevor das aktuelle April-Update für Windows 10 veröffentlicht wurde, hatte Microsoft die ersten Windows Insider bereits mit den ersten Versionen des für Herbst 2018 geplanten Updates versorgt.
    Inzwischen testen alle Insider, die frühe Builds akzeptieren, dieses neue Update mit dem Codenamen Redstone 5 und daher sind auch schon viele geplante Features bekannt.

    Sets, Cloud-Zwischenablage, Timeline-Sync
    Dazu gehören zum Beispiel die sogenannten Sets, bei denen mehrere Anwendungen wie Browser-Tabs in einem Fenster zusammengefasst werden.
    Das funktioniert mit Apps aus dem Microsoft Store und mit herkömmlichen Windows-Programmen.
    Die einzelnen Tabs können an der Oberkante des Fensters verschoben werden.
    Auf Wunsch kann die Alt-Tab-Tastenkombination so eingestellt werden, dass zwischen Tabs gewechselt wird.

    Die Zwischenablage kann mehrere Inhalte gleichzeitig aufnehmen und auch Favoriten abspeichern.
    Auf Wunsch werden die Inhalte der Zwischenablage in der Cloud abgespeichert.
    Dann stehen sie auch auf anderen PCs des Nutzers zur Verfügung.
    Auch die Timeline-Funktion kann synchronisiert werden und das sogar auf Geräten mit Android oder iOS.
    Der Kalender wird eine neue Suchfunktion erhalten und der Datei-Explorer wird auf Wunsch das dunkle Design nutzen.

    Neues Sicherheitsfeature
    In der aktuellen Version 17672, die Microsoft vor kurzem an die Tester verteilt hat, existiert nun auch ein neues Sicherheitsfeature.
    Windows 10 setzt nun (vorerst optional) voraus, dass Antiviren-Software als geschützter Prozess läuft, ansonsten wird die Software nicht mehr durch das Windows Security Center akzeptiert.

    Das bedeutet, dass dann auch der Windows Defender trotz der anderen Schutzsoftware nicht mehr deaktiviert wird.
    Geschützte Prozesse werden von Windows speziell abgesichert, damit Codemanipulationen selbst mit Administrator-Rechten erschwert werden.
    Aktuell konzentriert sich Microsoft bei den neuesten Builds aber vor allem auf die Fehlerbehebung, wie der neueste Blogeintrag hierzu zeigt.




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  8. #485
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    Windows 10: Wiederherstellungspunkt automatisch erstellen !

    Windows erstellt bei bestimmten Ereignissen einen Wiederherstellungspunkt in welchem der aktuelle Systemzustand gespeichert wird.
    Bei Verwendung des Windows Defender als Antivirenprogramm lässt sich diese Sicherung komplett automatisch durchführen.

    Windows erstellt bei bestimmten Ereignissen einen Wiederherstellungspunkt.
    Darin ist der aktuelle Systemzustand gespeichert.
    Sollten Probleme mit Windows auftauchen, dann können Sie manuell zu einem solchen Wiederherstellungspunkt zurückgehen.

    Lesen Sie hier, wie Sie einen Wiederherstellungspunkt per Doppelklick auf eine Desktop-Verknüpfung erstellen.
    Es geht aber auch komplett automatisch, zumindest wenn Sie den Windows Defender als Antivirenprogramm nutzen und dieses täglich scannen lassen.
    Technisch gesehen startet die tägliche Sicherung über einen Eintrag im Gruppenlinieneditor oder in der Windows Registry.
    Dies erhöht die Sicherheit, benötigt jedoch auch mehr Platz auf der Festplatte.
    Aus diesem Grund empfiehlt es sich, bei einer täglichen Sicherung den Wiederherstellungspunkten mehr Platz auf der Festplatte einzuräumen.

    So geht‘s: Überprüfen Sie, ob die Systemwiederherstellung auf Ihrem Rechner aktiv ist – Microsoft hat sie bei Windows 10 per Voreinstellung ausgeschaltet.
    Tippen Sie Wiederherstellung in das Suchfeld der Taskleiste ein und rufen Sie nun das Programm über die angezeigte Verknüpfung auf.
    Klicken Sie auf „Systemwiederherstellung konfigurieren“ und stellen Sie daraufhin sicher, dass der Schutz für Ihr Laufwerk auf „Ein“ gestellt ist.
    Markieren Sie danach das Laufwerk, klicken Sie auf „Konfigurieren“ und überprüfen Sie unter „Maximale Belegung“, ob Sie dort mindestens 5 GB, besser 20 GB Plattenplatz oder mehr freigegeben haben.


    Windows-Pro-Versionen:
    Nutzen Sie die Professional-Version von Windows, dann aktivieren Sie die täglichen System-Backups über den Gruppenlinieneditor.
    Sie starten ihn per Tastenkombination Windows-R und die Eingabe von gpedit.msc.
    Im Gruppenlinieneditor gehen Sie auf „Computerkonfiguration –› Administrative Vorlagen –› Windows-Komponenten –› Windows Defender Antivirus –› Scan“.
    Dort klicken Sie auf „Erstellen eines Systemwiederherstellungspunktes –› Aktiviert“ und bestätigen dies noch mit einem Klick auf „Ok“.
    Ein Neustart des PCs ist nicht zwingend erforderlich.

    Windows-Home-Version:
    Wenn Sie Windows Home nutzen, so müssen Sie einen neuen Schlüssel in der Windows Registry anlegen.
    Drücken Sie hierzu einfach die Tastenkombination Windows-R und geben Sie regedit ein.
    Wechseln Sie zu „HKEY_LOCAL_MACHINE –› SOFTWARE –› Policies –› Microsoft –› Windows Defender“.
    Klicken Sie mithilfe der rechten Maustaste auf „Windows Defender“ und wählen Sie „Neuer Ordner“.
    Der erhält den Namen „Scan“.
    Markieren Sie „Scan“ und klicken Sie per rechter Maustaste in den rechten Fensterbereich.
    Wählen Sie aus dem Kontextmenü „Neu –› Dword-Wert (32 Bit)“ aus und geben Sie als Namen bitte DisableRestorePoint ein.
    Dieser Eintrag hat automatisch den Wert 0, was ihn deaktiviert.
    Die doppelte Verneinung bewirkt das Anlegen eines Wiederherstellungspunktes.
    Führen Sie einen Neustart des PCs durch.

    Kontrolle:
    Tippen Sie bitte Wiederherstellung in das Suchfeld der Taskleiste ein und rufen Sie das Programm über die angezeigte Verknüpfung auf.
    Klicken Sie auf „Systemwiederherstellung öffnen“ und dann auf „Weiter“.
    Im folgenden Fenster setzen Sie zudem ein Häkchen bei „Weitere Wiederherstellungspunkte anzeigen“.
    Dabei muss die Liste oberhalb einen Eintrag des aktuellen Tages anzeigen und gegebenenfalls noch ältere Sicherungspunkte.
    EinTest-PC legte erst einen Wiederherstellungspunkt an, als er eine Arbeitspause einlegen durfte, in der der Windows Defender für einen Scan ansprang.
    Sollte bei Ihnen also zunächst noch kein neuer Wiederherstellungspunkt in der Liste auftauchen, dann warten Sie am besten ab und schauen am nächsten Tag noch mal nach.



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  9. #486
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    Spectre v2: Microcode-Update für Windows 10 Build 1803 !

    Microsoft bietet mit Verspätung nun auch Intel-Microcode-Updates gegen Spectre v2 für Windows 10 Build 1803 an.
    Die Prozessorreihen Sandy Bridge bis Coffee Lake werden damit gegen das Anfang dieses Jahres bekannt gewordene Angriffsszenario abgesichert.

    Aufgrund der oft desolaten Support-Situation im Mainboard-Bereich warten vor allem Besitzer älterer Intel-Chipsatzfamilien heute noch vergeblich auf BIOS- bzw. UEFI-Updates mit Spectre-gehärtetem Microcode.
    Windows-10-Nutzer können sich seit März und April über ein optionales Windows-Update behelfen – allerdings galt das bis dato nur für Builds bis einschließlich 1709.
    Das große April-Update 1803 blieb zunächst außen vor – und bei einem Upgrade einer zuvor mit dem Spectre-Patch versorgten Version auf die 1803 ging der Schutz wieder verloren.

    Doch nun hat Microsoft nachgelegt und Microcode-Updates für die Build 1803 veröffentlicht.
    Hiermit werden Intel-Systeme von Sandy Bridge über Haswell bis hin zu Skylake und Coffee Lake mit Spectre-v2-Schutz versehen.
    Noch müsst ihr die Patches manuell herunterladen und installieren, doch sollen sie mittelfristig automatisch via Windows Update verteilt werden.

    Ob der Schutz funktioniert, könnt ihr mit dem portablen Tool InSpectre nachprüfen.





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  10. Folgende Benutzer haben sich bei collombo für diesen Beitrag bedankt:

    neofelis (23.05.18)

  11. #487
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    Microcode-Updates für Windows 10 Version 1803, Sandy Bridge und Ivy Bridge !

    Seit Anfang Januar 2018 sind die Meltdown- und Spectre-Angriffe auf Schwachstellen in CPU-Designs bekannt, dennoch gibt es kaum UEFI- bzw. BIOS-Updates für betroffene Computer.
    Und diese sind auch nicht notwendig, da die Betriebssysteme in der Lage sind, die notwendigen Microcode-Updates nachzuladen.
    Microsoft reicht diese Möglichkeit nun für Windows 10 Version 1803 nach und weitet zugleich sein Microcode-Angebot auf Intels CPU-Generationen Sandy Bridge und Ivy Bridge aus.

    Seit dem 28. Februar 2018 bietet Microsoft optionale Microcode-Updates für die Core-i-Prozessoren von Intel an.
    Anfangs wurden nur die Prozessoren der Skylake-Familie (ab 2015) unterstützt, Mitte März folgten dann auch Microcode-Updates für die Baureihen "Kaby Lake" (ab 2016) und "Coffee Lake" (ab 2017).
    Mit der dritten Überarbeitung des Updates wurden Ende April 2018 die CPU-Familien Broadwell (ab 2014) und Haswell (ab 2013) eingepflegt.
    In der neuesten Ausgabe, welche erstmals auch für Windows 10 Version 1803 angeboten wird, sind jetzt auch Microcode-Updates für "Ivy Bridge" (2012) und "Sandy Bridge" (2011) enthalten.

    Microsofts Entscheidung, Windows 10 Version 1803 ohne Microcode-Updates auszuliefern, sowie der Umstand, dass für die neueste Ausgabe von Windows 10 nicht einmal ein optionales Update verfügbar war, stieß auf viel Unverständnis.
    Schließlich sind die Microcode-Updates der einzige wirksame Schutz vor Angriffen auf die zweite Spectre-Variante (CVE 2017-5715).
    Doch auch mit dem nun veröffentlichten Update bleibt Raum für Kritik, denn nicht alle Versionen von Windows 10 decken auch alle genannten Prozessoren ab:

    KB4100347 für Windows 10 Version 1803 (Sandy Bridge, Ivy Bridge, Haswell, Broadwell, Skylake, Kaby Lake und Coffee Lake)


    KB4090007 für Windows 10 Version 1709 (Haswell, Broadwell, Skylake, Kaby Lake und Coffee Lake)


    KB4091663 für Windows 10 Version 1703 (Haswell, Broadwell, Skylake, Kaby Lake und Coffee Lake)


    KB4091664 für Windows 10 Version 1607 (Haswell, Broadwell, Skylake, Kaby Lake und Coffee Lake)


    KB4091666 für Windows 10 (Haswell, Broadwell und Skylake)


    Microcode-Updates für Intels Core-i-Baureihen Lynnfield (ab 2009, Nehalem Micro-Architektur), Arrandale und Clarkdale (ab 2010, beide Westmere Micro-Architektur) sind über Microsoft noch nicht verfügbar, ebenso fehlen Microcode-Updates für Prozessoren von AMD.
    Die bisher verteilten Microcode-Updates kümmern sich ausschließlich um Spectre Variante 2 (CVE 2017-5715).
    Neue Versionen, welche auch Schutz vor den neuen Spectre-Varianten 3a (CVE-2018-3640) und 4 (CVE-2018-3639) bieten, sind über Microsoft noch nicht erhältlich.

    Quelle:

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