Laut Wikipedia handelt es sich bei der chinesischen Videospielindustrie um den seit 2015 weltweit am stärksten wachsenden Markt für Videospiele.
Im Jahr 2011 galt der chinesische Videospielmarkt sogar als der Größte der Welt.

Zudem sind in China Arcade-Spiele äußerst beliebt und bilden in der Volksrepublik einen erfolgreichen Industriesektor.
Somit kann mit Verlaub behauptet werden, dass viele Chinesen gerne zocken.
Allerdings scheinen gerade chinesische Jugendliche und Kinder laut Angaben der Medienbehörde des Landes zu viel Zeit vor der Flimmerkiste zu verbringen.

Aus diesem Grund gab die chinesische Behörde jetzt bekannt, dass Kinder und Jugendliche an Werktagen höchstens 90 Minuten mit Videospielen verbringen dürfen.
An den Wochenenden und Ferien sind laut der Medienbehörde drei Stunden erlaubt.

Des Weiteren ist es minderjährigen chinesischen Gamern untersagt, zwischen 22 Uhr und 8 Uhr online zu daddeln.
Zudem wird nicht nur die Zeit, die Kinder und Jugendliche mit Videospielen verbringen, durch die Regierung beschnitten, in Zukunft wird es für die Minderjährigen auch eine Beschränkung der erlaubten Ausgaben in Onlinespielen geben.
Außerdem dürfen Kinder im Alter von acht Jahren oder jünger überhaupt keine Bezahlinhalte in Videospielen nutzen.

Nun sind die Videospielunternehmen gefragt, die neue Verordnung so schnell wie möglich umzusetzen, da ansonsten von der chinesischen Regierung entsprechende Strafen verhängt werden.
Im schlimmsten Fall kann es sogar vorkommen, dass ein Spielepublisher seine Lizenz entzogen bekommt und somit nicht mehr in der Lage ist, seine Spiele in China zu vertreiben.
Aufgrund des hohen Absatzmarktes werden die Publisher und Spieleschmieden ein großes Interesse daran haben, besagte Änderungen umzusetzen.